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Aktuelles
easyEPD jetzt verfügbar
Kick-off Workshop am 14.04.2026 zeigt den Weg zur Umweltproduktdeklaration
Wie entsteht eine Umweltproduktdeklaration und wie unterstützt die Software easyEPD Unternehmen der Holzindustrie dabei? Im Kick-off Workshop am 14.04.2026 um 14:00 Uhr gibt GreenDelta einen praxisnahen Einstieg in Grundlagen, Datenerhebung und Tool-Anwendung.
Mit Umweltproduktdeklarationen (Environmental Product Declarations, EPDs) werden Umweltwirkungen von Bauprodukten auf Basis standardisierter Ökobilanzen transparent und vergleichbar dargestellt. Für viele Marktpartner im Bauwesen – von Planern über Bauherren bis zu Zertifizierungssystemen – werden EPDs zunehmend zur wichtigen Informationsgrundlage. Gleichzeitig steigt der Druck, Produkt- und Nachhaltigkeitsinformationen verlässlich bereitzustellen: EPDs entwickeln sich damit immer stärker zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor, insbesondere bei Ausschreibungen und projektbezogenen Anforderungen.
Vor diesem Hintergrund ist easyEPD jetzt als Softwarelösung verfügbar. Das Tool wurde als Branchenlösung für die Holzbe- und -verarbeitung entwickelt und soll Unternehmen dabei unterstützen, den Weg zur EPD strukturiert und praxistauglich anzugehen – auch ohne vertiefte LCA-Kenntnisse.
Inhalte und Ablauf
Im Auftakt-Webinar gibt GreenDelta (Entwickler der Software) einen kompakten, praxisnahen Überblick – von den Grundlagen bis zur konkreten Anwendung im Tool:
- Einführung in easyEPD und den fachlichen Kontext
- Grundlagen und Aufbau von Umweltproduktdeklarationen
- Anforderungen an die Datenerhebung
- Konzept und Anwendung von easyEPD
- Live-Demonstration des Tools
- Q&A

Low Tech Bau: Symposium diskutiert Fragen der Gerechtigkeit
Am 8. Mai 2026 lädt das Fachsymposium „Low Tech Bau – Einfach gerecht?“ in die Akademie der Künste in Berlin. Im Fokus steht die Frage, wie einfaches und ressourcenschonendes Bauen mit sozialer und ökologischer Gerechtigkeit zusammenhängt.
Die Veranstaltung knüpft an den seit 2019 geführten Diskurs zum Low-Tech-Bauen an und erweitert ihn um eine zentrale Perspektive: die Verteilungsgerechtigkeit von Wohnraum sowie die globale Klimagerechtigkeit. Diskutiert werden Ansätze für bezahlbaren und klimaangepassten Wohnungsbau, der sowohl den Bestand einbezieht als auch neue Lösungen für Quartiere entwickelt.
Anhand der Ebenen Wohnung, Gebäude und Quartier werden soziale, regulatorische und ökologische Fragen zusammengeführt. Ziel ist es, praktikable Strategien für eine ressourcenschonende Transformation des Bauens zu identifizieren.
Veranstaltet wird das Symposium vom BBSR und dem Natural Building Lab der TU Berlin im Rahmen des Innovationsprogramms Zukunft Bau.

EU legt Leistungsklassen für Feuerbeständigkeit von Bauprodukten fest
Die Europäische Kommission konkretisiert die neue Bauproduktenverordnung (EU) 2024/3110 und führt einheitliche Leistungsklassen für die Feuerbeständigkeit ein. Ziel ist eine harmonisierte Bewertung von Bauprodukten im europäischen Binnenmarkt.
Mit der delegierten Verordnung vom 16. März 2026 werden erstmals europaweit einheitliche Klassen für das wesentliche Merkmal „Feuerbeständigkeit“ definiert. Das System knüpft an bestehende Regelungen an und beschreibt die Widerstandsdauer von Bauteilen gegenüber Feuer in Minuten, etwa in Klassen wie R, REI 30, 60 oder 90. Dabei wird nach Funktionen wie Tragfähigkeit, Raumabschluss und Wärmedämmung differenziert.
Neu ist die Trennung von Klassifizierung und Prüfmethoden: Während die Klassen im Rechtsakt festgelegt sind, werden Prüfverfahren künftig in harmonisierten technischen Spezifikationen geregelt. Dies ermöglicht eine flexiblere Weiterentwicklung.

Offener Brief fordert stärkere Bauforschungsförderung
Ein breites Bündnis führender Wissenschaftler:innen fordert in einem offenen Brief an das Bundesbauministerium eine deutliche Aufstockung der Bauforschung. Angesichts von Klimakrise, Ressourcenknappheit und Wohnraummangel sei der Gebäudesektor mit enormen Herausforderungen konfrontiert, denen die aktuelle Förderung nicht gerecht werde.
Besonders betont wird die Bedeutung nachhaltiger Bauweisen, etwa durch den Einsatz biogener Materialien wie Holz zur CO₂-Speicherung und Ressourcenschonung.
Programme wie „Zukunft Bau“ seien stark überzeichnet und finanziell unzureichend ausgestattet. Die Forschenden fordern daher eine jährliche Erhöhung der Mittel um 5 bis 10 Millionen Euro, um Innovationen im nachhaltigen und klimafreundlichen Bauen voranzutreiben.

Neues Format für Europäische Technische Bewertungen (ETA)
Mit der Durchführungsverordnung (EU) 2026/387 legt die Europäische Kommission erstmals ein verbindliches Format für Europäische Technische Bewertungen (ETA) nach der Bauproduktenverordnung (EU) 2024/3110 fest. Die Verordnung gilt seit März 2026 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten.
Wesentliche Änderungen:
1. Struktur
Die ETA gliedert sich künftig in einen allgemeinen Teil (Identifikation, Hersteller, Bewertungsstelle) und einen spezifischen Teil (technische Beschreibung, Verwendungszwecke, Leistungsbewertung). Das schafft Vergleichbarkeit, z. B. bei Holzbausystemen, erhöht jedoch den Dokumentationsaufwand.2. Digitale Pflichten
ETAs müssen künftig maschinenlesbar, mit Permalink und digitaler Signatur bereitgestellt werden. Das fördert die BIM-Integration, erfordert aber Investitionen in IT und Datenmanagement.3. Umweltmerkmale integriert
Im spezifischen Teil sind Umweltleistungen in SI-Einheiten und unter Angabe der Bewertungsmethoden auszuweisen.
Holzprodukthersteller können so ihre Nachhaltigkeitsvorteile klar darstellen.4. Schutz vertraulicher Informationen
Hersteller können sensible technische Informationen als vertraulich kennzeichnen. Diese werden separat geführt und nicht veröffentlicht.Das neue ETA-Format steht exemplarisch für die Entwicklung der europäischen Bauproduktregulierung: mehr Struktur, mehr Digitalisierung, mehr Umweltbezug – aber auch mehr formale Anforderungen.

2. Internationales Holzbau Symposium am 29.04.2026 in Berlin
Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird das 2. Internationale Holzbau Symposium am 29. April 2026 in Berlin um einen Holzbau Gipfel erweitert.
Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, welchen Beitrag der Holzbau für wirksamen Klimaschutz und eine zukunftsfähige Wirtschaft leisten kann. Fachvorträge und Diskussionen am Vormittag beleuchten aktuelle wissenschaftliche und praxisnahe Perspektiven. Am Nachmittag bringt der Holzbau Gipfel Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Fachweltzusammen. Diskutiert werden die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um Holz als zentralen Baustoff einer nachhaltigen Bauwende weiter zu stärken.

Timber Colloquium Munich 2026 am 31.03.2026
Der Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion der TU München lädt zum Timber Colloquium Munich (TimCoM) ein. Im Fokus stehen aktuelle Forschungsarbeiten aus Holzbau, Baukonstruktion und Brandschutz der TUM.wood Gruppe.
Die diesjährige Ausgabe würdigt Professor Stefan Winter, der nach über zwei Jahrzehnten als Leiter des Lehrstuhls in den akademischen Ruhestand tritt. Den Abschluss bildet seine letzte offizielle Vorlesung an der Technischen Universität München.Forschungsbericht: Baulicher Holzschutz bei Nichtwohngebäuden
Wie lässt sich die Lebensdauer von Holzgebäuden durch gezielte Planung und Konstruktion nachhaltig erhöhen? Dieser Frage geht ein neuer Forschungsbericht des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Auftrag des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg nach.
Der Bericht zeigt, wie Holzbauteile wirksam vor Feuchtigkeit geschützt werden können, und fasst zentrale Erkenntnisse aus Literatur- und Felduntersuchungen zusammen. Zu den behandelten Maßnahmen zählen unter anderem weite Dachüberstände, seitliche Bekleidungen von Holzbauteilen, das gezielte Ableiten von Wasser bei direkt bewitterten Bauteilen sowie der Zutritt trocknender Luft. Gleichzeitig wird deutlich, dass der vorbeugende bauliche Holzschutz stets eine objektspezifische Analyse der Feuchte- und Trocknungsprozesse erfordert.
Vorgestellt werden Konstruktionsprinzipien, Leitdetails und Empfehlungen für Nichtwohnungsbauten in Holzbauweise – mit Blick auf eine praxisnahe Umsetzung und die Weiterentwicklung der DIN 68800-2.

Doktorandenkolloquium „Holzbau Forschung & Praxis“ am 03.-04.03.2026 in Stuttgart
Die zweitägige Veranstaltung ermöglicht Nachwuchswissenschaftler:innen im Bereich des Holzbaus, ihre laufenden Forschungsarbeiten vorzustellen und mit Kolleg:innen, erfahrenen Wissenschaftler:innen sowie Vertreter:innen aus der Praxis ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren. Teilnehmende aus der Praxis erhalten zugleich Einblicke in aktuelle Entwicklungen und lernen den wissenschaftlichen Nachwuchs der Holzbaubranche kennen.

Aktuelle Forschungserkenntnisse zur Kreislaufwirtschaft
Mit dem Abschluss des dreijährigen Forschungsprojekts „TimberLoop – Aus dem Bauwesen, für das Bauwesen – Grundlagen zur Kreislaufführung von Holz“ stehen bei der Holzforschung Austria neun Fachberichte zur Wiederverwendung von Bauholz kostenlos zum Download zur Verfügung.
Die Publikationen bündeln aktuelle Forschungsergebnisse zur zirkulären Nutzung von Holz im Bauwesen. Sie behandeln zentrale technische, rechtliche und konzeptionelle Grundlagen, geben einen Überblick über nationale und europäische Rahmenbedingungen und zeigen praxisnahe Ansätze zur strukturerhaltenden Integration von Bauholz aus Vornutzung in Materialkreisläufe auf. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen und durch die mehrfache Nutzung von Holz einen Beitrag zur langfristigen Bindung von CO₂ zu leisten.
Gefördert wurde TimberLoop aus Mitteln des Waldfonds des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen des Programms Think.Wood der Österreichischen Holzinitiative

Neuer Brandschutznavigator veröffentlicht
Der Brandschutznavigator für den Holzbau ist in einer aktualisierten Fassung erschienen. Der digitale Leitfaden für das baurechtskonforme Planen und Bauen mit Holz im Brandschutz wurde umfassend überarbeitet und an den aktuellen Stand aller relevanten Regelwerke angepasst.
Im Mittelpunkt der Überarbeitung stehen:
- die Anpassung an die neue Musterholzbaurichtlinie 2024 (MHolzBauRL),
- die Aktualisierung aller einschlägigen Normen, Richtlinien und bauordnungsrechtlichen Vorgaben,
- eine präzisere Struktur mit klareren Ableitungen,
- sowie eine stärkere Praxisorientierung für Planung, Ausführung und Nachweisführung.
Der Brandschutz im mehrgeschossigen Holzbau bleibt anspruchsvoll. Der überarbeitete Navigator bietet hierfür eine kompakte, verständliche und verlässliche Orientierung und richtet sich an Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure, Holzbaubetriebe sowie Genehmigungsbehörden.

Deutscher Holzkongress 2025 vom 18. bis 20.11.2025 in München
Der Deutsche Holzkongress 2025 steht unter dem Motto Zukunft.Holz und nimmt politische Umbrüche, neue Rahmenbedingungen und globale Machtverschiebungen in den Blick. Diese Entwicklungen stellen die Säge- und Holzindustrie vor große Herausforderungen, bieten aber auch Chancen für Klimaschutz, Wertschöpfung und Innovation. Der Kongress beleuchtet die aktuellen Entwicklungen, zieht eine erste Bilanz der neuen Bundesregierung und diskutiert, wie Holz als Zukunftsrohstoff entscheidend zur Transformation beitragen kann.

Ausstellung „Symbiotic Wood“ im Kunstgewerbemuseum Berlin – noch bis 21.09.2025
Die Ausstellung „Symbiotic Wood“ nimmt Holz als Material in den Blick, das nicht nur für Menschen, sondern auch für andere Arten von zentraler Bedeutung ist. Klimawandel und Monokulturen haben unsere Wälder anfällig für Insekten und Pilze gemacht – befallenes Holz gilt ökonomisch betrachtet oft als minderwertig. Die Ausstellung zeigt, wie gerade dieses Material neue Perspektiven eröffnet: Es untergräbt konventionelle Vorstellungen von Qualität und Nützlichkeit und regt zu innovativen Designlösungen an. Gezeigt werden Arbeiten von Künstler*innen, Designer*innen, Architekt*innen und Kulturhistoriker*innen, ergänzt durch ein vielfältiges Begleitprogramm.

Leitfaden „LaubÖkoLet“ zum zirkulären Bauen mit Laubholz erschienen
Wie lassen sich im urbanen Raum tragfähige Gebäude ressourcenschonend, wirtschaftlich und zugleich rückbaubar realisieren – mit Laubholz als tragendem Baustoff? Mit dieser Frage haben Fast + Epp, gemeinsam mit blrm Architekt*innen und weiteren Partnern, das Forschungsprojekt LaubÖkoLet initiiert. Im Rahmen der Holzbau-Offensive des Landes Baden-Württemberg wurde untersucht, wie Laubholz als alternativer Baustoff im großstädtischen Kontext eingesetzt werden kann. Der jetzt veröffentlichte Leitfaden stellt zwei Holzskelettkonzepte vor, die zeigen, wie ökologisches, wirtschaftliches und zirkuläres Bauen mit Laubholz neu gedacht und praktisch umgesetzt werden kann.

Ausstellung „TREES, TIME, ARCHITECTURE!“ in der Pinakothek der Moderne, München – noch bis 14.09.2025
Die Ausstellung „Trees, Time, Architecture!“ widmet sich den Potenzialen und Widersprüchen, die ein „Bauen auf Baum“ in Architektur und Landschaft mit sich bringt. Sie beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Langsamkeit des Baumwachstums und der Dringlichkeit, schon heute Antworten auf ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. Bäume werden dabei sowohl als lebende Organismen betrachtet als auch als Baustoff, der durch seine materiellen und ästhetischen Eigenschaften die gebaute Umwelt prägt. Internationale Beispiele – historisch und aktuell – verdeutlichen, wie die Zeitlichkeit von Wachstum, Nutzung und Transformation zusammengedacht werden kann.

Nachhaltige Ressourcennutzung durch Normung gestalten
In der Juli-Ausgabe der DIN-Mitteilungen wird die Rolle des Normenausschusses Holzwirtschaft und Möbel (NHM) beleuchtet, der Holz als Schlüsselrohstoff in den Mittelpunkt stellt. Mit der NHM-Strategie „Auf dem Weg in eine holzbasierte Zukunft“ wird ein strategischer Rahmen geschaffen, um Normung gezielt für die nachhaltige Transformation zu nutzen. Aus dieser Strategie ist der Sonderausschuss „Querschnittsthemen zur nachhaltigen Ressourcennutzung“ hervorgegangen, der technische, ökologische und strukturelle Zukunftsfragen systematisch koordiniert.
Im Artikel gibt Christina Reimann, Geschäftsführerin des ZHI und Obfrau des Sonderausschusses, Einblicke in die aktuellen Arbeiten. Im Fokus stehen Themen wie Kreislauffähigkeit, CO₂-Bilanzierung, Digitalisierung sowie die Bereitstellung relevanter Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Studie „Naturbasierte Materialien – Wege zum klimaneutralen Bauen in Deutschland“
Der deutsche Bausektor steht an einem Wendepunkt: Rund 40 Prozent aller Emissionen entfallen auf Gebäude, gleichzeitig muss dringend bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Ein Weg zur Dekarbonisierung ist möglich. Deutschland verfügt über einen der größten Holzvorräte Europas und über bislang ungenutztes Potenzial bei weiteren naturbasierten Materialien wie Stroh und Hanf. Anders als in vielen anderen EU-Staaten fehlen hierzulande jedoch gesetzliche Vorgaben, die den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes bei der Berechnung des CO₂-Ausstoßes berücksichtigen. Deshalb bleibt die Integration naturbasierter Baustoffe bislang marginal. Die Studie von Bauhaus Erde und dem Natural Building Lab benennt konkrete politische Steuerungsinstrumente, die notwendig sind, um Angebot und Nachfrage nach naturbasierten Materialien zu skalieren und einen sozial verträglichen Übergang zur Klimaneutralität bis 2045 sicherzustellen.

Charta für Holz 2.0 im Dialog Wald im Wandel: Perspektiven der Wald- und Rohholzentwicklung
Die Veranstaltung „Charta für Holz 2.0 im Dialog – Wald im Wandel“ diskutiert am 8. Juli 2025 in Berlin und online die Perspektiven der Wald- und Rohholzentwicklung bis 2062. Im Fokus stehen die aktuellen Ergebnisse der WEHAM-Modellierung zu Waldwachstum, Holzpotenzial und Zielkonflikten in der Bioökonomie. Workshops und Vorträge bieten Raum für Austausch und Impulse für eine nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft.
Informationen und Anmeldung unter:

Sitzung der CPR-Acquis Sub-group Structural Timber Products and Ancillaries
Am 24. Juni 2025 findet die nächste Sitzung der Unterarbeitsgruppe „Structural Timber Products and Ancillaries, and Wood-Based Panels“ im Rahmen des CPR-Acquis-Prozesses unter Leitung der Europäischen Kommission statt. Im Fokus stehen die Vorstellung von Meilenstein 1 zur Abgrenzung relevanter Produkte sowie die Vorbereitung der schriftlichen Kommentierungsphase bis Ende September.
Für Deutschland nehmen teil:
Frau Dewitt (DIBt) – nationale Expertin,
Frau Reimann (ZHI),
Herr Niedermeyer (Holzbau Deutschland Institut),
Herr Dr. Wiegand (Studiengemeinschaft Holzleimbau) – nationale Beobachter
Timber Colloquium Munich 2025
Timber Colloquium Munich
Am 6. Juni 2025 fand am Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion der Technischen Universität München erstmals das Timber Colloquium Munich (TimCoM) statt. Die Veranstaltung bot eine breite Plattform für aktuelle Forschungsarbeiten im Holzbau.
Im Zentrum des Kolloquiums standen Beiträge aus den Bereichen Tragkonstruktionen, Brandschutz, Materialverhalten sowie zahlreichen weiteren Themen der Initiative TUM.wood. Ziel des Kolloquiums ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen Nachwuchsforschenden, erfahrenen Wissenschaftlern und Praxispartnern zu fördern.
Der Sammelband mit allen Beiträgen ist online verfügbar:

Im Gespräch bei “Timber Talk”
Anfang Mai war Christina Reimann, Geschäftsführerin des Zukunft Holz Instituts, zu Gast beim Timber Talk. Im Gespräch mit Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands, ging es um die Rolle der Normung für die deutsche Holzindustrie – und um die Chancen und Herausforderungen, die damit künftig verbunden sind.

Forschungsergebnisse zur Wiederverwendung tragender Bauteile veröffentlicht
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Technische Universität München (TUM) haben den Abschlussbericht des Forschungsprojekts zur Wiederverwendung tragender Holz- und Stahlbauteile vorgelegt. Der Bericht zeigt, wie Bauteile durch gezielte Bestandsanalyse, schonenden Rückbau und minimalinvasive Prüfverfahren für den Wiedereinsatz vorbereitet werden können. Ziel ist es, die Wiederverwendung technisch abzusichern und baurechtskonform zu ermöglichen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Ressourcenschonung und Klimaschutz im Bauwesen.

Interaktiver Holzbau Atlas DE online
Die digitale Plattform Holzbau Atlas DE präsentiert beispielhafte Holzbauprojekte in Deutschland – seit April 2025 erstmals mit bundesweiter Perspektive. Rund 30 neue Projekte, vor allem aus dem kommunalen Bauen, ergänzen die ursprünglich auf Berlin-Brandenburg fokussierte Sammlung. Ziel ist es, den Wissenstransfer für ressourcenschonendes Planen und Bauen mit Holz zu stärken. Die Erweiterung erfolgte im Rahmen des DBU-geförderten Projekts “Ko.Holz – Kommunaler Holzbau; Transfer von Erfahrungen und Wissen/Erkenntnissen für das Planen und Bauen öffentlicher Holzgebäude in größeren Gebäudevolumina“ unter Leitung des Natural Building Lab an der TU Berlin.

Termine
- 20. März 2026
Meeting CEN/TC 124/WG 7 Preparation of the revision of harmonised standards in Paris - 20.-21. März 2026
TRIALOG HOLZBAU in Seeheim-Jugenheim - 24. März 2026
Normungssitzung NA 042-03-06 AA Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten in Berlin - 25. März 2026
Normungssitzung NA 042 BR-02 SO Querschnittsthemen zur nachhaltigen Ressourcennutzung in Berlin - 25. März 2026
Normungssitzung NA 042-03-02 AA Baulicher Holzschutz - 26. März 2026
Normungssitzung NA 042-01-02 AA Fachbereichsausschuss Rundholz und Schnittholzprodukte - 31. März 2026
Timber Colloquium Munich 2026 der Technischen Universität München - 14.-15. April 2026
Deutscher Holzbau Kongress - Bauen mit Holz im urbanen Raum in Berlin - 14. April 2026
Kick-off Workshop easyEPD - 29. April 2026
Internationales Holzbau Symposium in Berlin - 6.-7. Mai 2026
Plenary Meeting CEN/TC 124 Timber Structures in Rom - 8. Mai 2026
Low Tech Bau: Symposium diskutiert Fragen der Gerechtigkeit - 9.-10. Juni 2026
Plenary Meeting CEN/TC 175 Round and Sawn Timber in Paris