10. Februar 2026

Forschungsbericht: Baulicher Holzschutz bei Nichtwohngebäuden

Wie lässt sich die Lebensdauer von Holzgebäuden durch gezielte Planung und Konstruktion nachhaltig erhöhen? Dieser Frage geht ein neuer Forschungsbericht des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Auftrag des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg nach.

Der Bericht zeigt, wie Holzbauteile wirksam vor Feuchtigkeit geschützt werden können, und fasst zentrale Erkenntnisse aus Literatur- und Felduntersuchungen zusammen. Zu den behandelten Maßnahmen zählen unter anderem weite Dachüberstände, seitliche Bekleidungen von Holzbauteilen, das gezielte Ableiten von Wasser bei direkt bewitterten Bauteilen sowie der Zutritt trocknender Luft. Gleichzeitig wird deutlich, dass der vorbeugende bauliche Holzschutz stets eine objektspezifische Analyse der Feuchte- und Trocknungsprozesse erfordert.

Vorgestellt werden Konstruktionsprinzipien, Leitdetails und Empfehlungen für Nichtwohnungsbauten in Holzbauweise – mit Blick auf eine praxisnahe Umsetzung und die Weiterentwicklung der DIN 68800-2.